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Siegmund Schweißtische: Unterschiede, Einsatzbereiche und Systeme

Wer präzise, wiederholgenau und wirtschaftlich schweißen möchte, braucht eine stabile Basis. Ein Siegmund Schweißtisch ist dabei mehr als nur eine Arbeitsfläche: Er ist ein modulares Spannsystem für Metallbau, Maschinenbau, Werkstatt, Vorrichtungsbau und Serienfertigung. Entscheidend ist jedoch die richtige Systemwahl. Siegmund Schweißtische gibt es in den Systemen 16, 22 und 28; sie unterscheiden sich vor allem durch den Bohrungsdurchmesser und die daraus abgeleiteten Einsatzmöglichkeiten. Siegmund selbst beschreibt die drei Systeme als System 16, System 22 und System 28; definiert werden sie über die Bohrungsgröße des Schweißtisches.

Kurz gesagt: System 16 eignet sich für kleine und präzise Arbeiten, System 22 für universelle Werkstattaufgaben und System 28 für schwere, große und industrielle Anwendungen.

Als Nr. 1 Siegmund Händler in Österreich unterstützt Franz Moser Unternehmen dabei, den passenden Schweißtisch, das richtige Zubehör und ein durchdachtes Spannsystem für den jeweiligen Einsatzbereich auszuwählen. Gerade bei der Entscheidung zwischen Siegmund System 16, Siegmund System 22 und Siegmund System 28 ist fachkundige Beratung ein wichtiger Vorteil.

Der Grundgedanke hinter Siegmund Schweißtischen

Siegmund Schweißtische sind als präzise Schweiß- und Spanntische aufgebaut. Die Tischplatte verfügt über ein Lochraster, in dem Zubehör wie Bolzen, Zwingen, Anschläge und Winkel positioniert werden kann. Dadurch lassen sich Werkstücke schnell fixieren, exakt ausrichten und bei wiederkehrenden Arbeiten reproduzierbar spannen.

Der große Vorteil liegt in der Kombination aus stabiler Arbeitsfläche und flexiblem Zubehörsystem. Statt für jede Schweißvorrichtung eine eigene Konstruktion zu bauen, können Anwender mit dem passenden Siegmund Zubehör immer wieder neue Spannaufbauten herstellen. Das spart Rüstzeit, verbessert die Maßhaltigkeit und erleichtert präzises Spannen bei Einzelteilen ebenso wie bei Serienfertigung. Siegmund nennt als Vorteile unter anderem vielseitige Spannmöglichkeiten, exakte Bauteilfixierung, schnelle Rüstzeiten, hohe Wiederholgenauigkeit und stabile Grundlagen für Serienfertigung.

Die drei Systeme 16, 22 und 28 im Überblick

Das System wird durch den Durchmesser der Bohrungen definiert: Siegmund System 16 besitzt 16-mm-Bohrungen, Siegmund System 22 besitzt 22-mm-Bohrungen und Siegmund System 28 besitzt 28-mm-Bohrungen. Diese einfache Regel hilft bereits bei der ersten Einordnung eines vorhandenen Tisches.

Siegmund System 16: kompakt und präzise

Ein Schweißtisch System 16 eignet sich besonders für kleinere und filigrane Konstruktionen. Typische Anwendungen sind dünnere Materialien, Edelstahlverarbeitung, kleinere Rahmen, Geländer, Reparaturarbeiten, Ausbildungsbereiche und Werkstätten mit begrenztem Platz. Das System ist dann sinnvoll, wenn hohe Genauigkeit, gute Zugänglichkeit und ein kompakter Aufbau wichtiger sind als maximale Spannkraft.

Siegmund System 22: der vielseitige Mittelweg

Ein Schweißtisch System 22 ist für viele Betriebe ein sehr ausgewogener Kompromiss. Das System eignet sich für mittlere Bauteile, wechselnde Aufgaben, Prototypenbau, Metallbau und Vorrichtungsbau. Es bietet mehr Stabilität als System 16, bleibt aber flexibler und handlicher als das große System 28. Für Werkstätten, die weder ausschließlich fein noch regelmäßig sehr schwer arbeiten, ist Siegmund System 22 oft eine naheliegende Wahl.

Siegmund System 28: maximale Stabilität für schwere Aufgaben

Ein Schweißtisch System 28 ist auf robuste Anwendungen ausgelegt. Er wird vor allem bei großen Werkstücken, hohen Kräften, stabilen Vorrichtungen, Stahlbau, Maschinenbau, Anlagenbau, Serienfertigung und großen Rahmenkonstruktionen eingesetzt. Wenn schwere Bauteile sicher fixiert, große Schweißvorrichtungen aufgebaut oder wiederholgenaue Produktionsabläufe umgesetzt werden sollen, ist Siegmund System 28 die leistungsstärkste Systemgröße.

 

Typische Verwendungsbereiche in Metallbau und Werkstatt

In der Praxis entscheidet nicht nur die Branche, sondern die konkrete Aufgabe. Für kleinere Schweißbaugruppen, Edelstahlteile, Reparaturen und präzise Detailarbeiten reicht oft ein Siegmund System 16. Im klassischen Metallbau mit wechselnden Konstruktionen, mittleren Rahmen, Halterungen und Prototypen ist System 22 häufig passend. Für schwere Bauteile, großformatige Rahmen, robuste Schweißvorrichtungen, Maschinenbaukomponenten und Serienfertigung bietet System 28 die größte Reserve.

Damit ist die Systemwahl immer eine Kombination aus Werkstückgröße, Gewicht, Bauteilkomplexität, benötigter Stabilität, gewünschter Präzision und vorhandenem Zubehör.

Unterschiede zwischen System 16, 22 und 28

Die wichtigsten Unterschiede lassen sich praxisnah zusammenfassen:

Vergleich der Siegmund Systeme 16, 22 und 28
System Bohrung Typische Bauteile Einsatzbereich
System 16 16 mm kleine, filigrane Teile Edelstahl, Reparatur, Ausbildung
System 22 22 mm mittlere Konstruktionen Metallbau, Prototypen, Vorrichtungen
System 28 28 mm große, schwere Bauteile Stahlbau, Maschinenbau, Serienfertigung

Auch das Lochraster hilft bei der Unterscheidung. System 16 wird häufig mit 50 x 50 mm Raster verwendet, während System 22 und System 28 häufig im 100 x 100 mm Raster oder je nach Ausführung auch mit Diagonalraster vorkommen. Siegmund gibt an, dass die Tische je nach System mit 50-mm- oder 100-mm-Lochraster beziehungsweise Diagonalraster ausgestattet sind.

 

Welches Siegmund Schweißsystem benötige ich?

Wählen Sie System 16, wenn Sie überwiegend kleine, filigrane oder dünnwandige Bauteile bearbeiten.

Wählen Sie System 22, wenn Sie eine flexible Lösung für wechselnde Metallbau- und Vorrichtungsarbeiten suchen.

Wählen Sie System 28, wenn schwere, große oder wiederkehrende Bauteile sicher gespannt werden müssen.

Vorhandenes Siegmund System erkennen

Wer bereits einen Siegmund Schweißtisch besitzt, kann das System meist mit wenigen Prüfungen erkennen. Am sichersten ist das Messen des Bohrungsdurchmessers: 16 mm steht für System 16, 22 mm für System 22 und 28 mm für System 28. Wichtig ist, sauber an einer unbeschädigten Bohrung zu messen.

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf vorhandene Bolzen, Zwingen und Spannmittel. Passt das Zubehör exakt in die Bohrungen, gehört es in der Regel zum gleichen System. Auch Produktbezeichnungen, Typenschilder, Rechnungen, Lieferscheine oder Artikelbeschreibungen geben häufig Auskunft über die Systemgröße.

Ein weiterer Hinweis ist das Lochraster: Bei kleineren Tischen und filigraneren Anwendungen ist System 16 häufig an engeren Rastermaßen erkennbar, während System 22 und 28 oft mit größeren Rasterabständen arbeiten. Bei Unsicherheit ist Fachberatung sinnvoll, besonders wenn neues Zubehör ergänzt oder systemübergreifend gearbeitet werden soll.

 

Zubehör und Kompatibilität

Das passende Siegmund Zubehör macht den Schweißtisch erst zum vollständigen Spannsystem. Dazu zählen unter anderem Zwingen, Bolzen, Winkel, Anschläge, Schraubstöcke, Aufbewahrungslösungen sowie Pflege- und Reinigungsmittel. Siegmund führt Zubehörkategorien wie Winkel, Bolzen, Zwingen, Anschläge, Schraubstöcke, Sets, Pflege und Reinigung sowie Verbindungselemente.

Innerhalb eines Systems sind Zubehörteile wie Bolzen, Zwingen, Winkel, Anschläge und Sets auf die jeweilige Bohrungsgröße abgestimmt. Ein 16er-Bolzen gehört daher zum System 16, ein 28er-Bolzen zum System 28. Für systemübergreifendes Arbeiten gibt es spezielle Verbindungselemente. Das ist hilfreich, wenn vorhandene Ausstattung erweitert oder unterschiedliche Tischsysteme kombiniert werden sollen.

 

Schweißtisch kaufen: Orientierung für die Auswahl

Wenn Sie einen Schweißtisch kaufen möchten, sollte die Entscheidung nicht nur vom Tischmaß abhängen. Entscheidend sind Ihre typischen Bauteile: klein und präzise, mittelgroß und wechselnd oder groß und schwer. Ebenso wichtig sind vorhandenes Zubehör, gewünschte Spannkraft, Platzverhältnisse und die Frage, ob Sie Einzelteile, Prototypen oder Serien fertigen.

Franz Moser bietet im Bereich Siegmund unter anderem System-28-Tische, Drehtische, Schwerlast-Hubtische, Workstations sowie Zubehörsets für System 16 und System 22 an. Auf der Franz-Moser-Seite wird außerdem auf das umfassende Siegmund Zubehörprogramm mit Zwingen, Bolzen, Winkeln, Schraubstöcken und Aufbewahrungslösungen verwiesen. Für Betriebe in Metallbau, Handwerk und Industrie ist Franz Moser damit eine praxisnahe Anlaufstelle, wenn es um Siegmund Schweißtische, Zubehör und die passende Systemauswahl geht.


FAQ - Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob ich ein Siegmund System 16, 22 oder 28 habe?

Am zuverlässigsten erkennen Sie das System über den Bohrungsdurchmesser. Messen Sie eine saubere, unbeschädigte Bohrung am Tisch: 16 mm entspricht Siegmund System 16, 22 mm entspricht System 22 und 28 mm entspricht System 28. Zusätzlich helfen vorhandene Bolzen, Zwingen und Anschläge bei der Zuordnung. Auch Produktbezeichnung, Rechnung, Typenschild oder Artikelbeschreibung geben meist Auskunft. Bei älteren Tischen oder gemischtem Zubehör empfiehlt sich eine fachkundige Prüfung.

Welches Siegmund System eignet sich für schwere Bauteile?

Für schwere Bauteile, große Rahmen, robuste Schweißvorrichtungen und Anwendungen mit hohen Spannkräften ist Siegmund System 28 die passende Wahl. Es ist für stabile Aufbauten im Stahlbau, Maschinenbau, Anlagenbau und in der Serienfertigung ausgelegt. Ein Schweißtisch System 28 bietet die größte Systemreserve, wenn Werkstücke groß, schwer oder besonders verwindungssteif gespannt werden müssen. Für kleinere und mittlere Aufgaben kann dagegen System 16 oder System 22 wirtschaftlicher und handlicher sein.

Ist Zubehör zwischen System 16, 22 und 28 kompatibel?

Grundsätzlich ist Siegmund Zubehör innerhalb eines Systems kompatibel. Bolzen, Zwingen, Winkel und Anschläge sind auf den jeweiligen Bohrungsdurchmesser abgestimmt. Zubehör für System 16 passt daher nicht direkt in System 22 oder System 28. Für systemübergreifende Anwendungen gibt es jedoch spezielle Verbindungselemente und Lösungen. Vor dem Nachkauf sollte immer geprüft werden, welches System vorhanden ist, damit Bolzen, Spannmittel und Zubehörteile sicher und präzise passen.

Wann ist Siegmund System 16 optimal?

Siegmund System 16 eignet sich, wenn überwiegend kleinere Bauteile, filigrane Konstruktionen, dünnere Materialien oder präzise Detailarbeiten bearbeitet werden. Typische Anwendungen sind kleinere Rahmen, Geländer, Edelstahlteile, Reparaturarbeiten, Ausbildungswerkstätten und Betriebe mit begrenztem Platz. Das System ist kompakt, präzise und gut zugänglich. Wenn regelmäßig sehr schwere Werkstücke, große Stahlbaugruppen oder hohe Spannkräfte auftreten, sollte jedoch System 22 oder System 28 geprüft werden.

Ist Siegmund System 22 der beste Kompromiss für viele Werkstätten?

Siegmund System 22 ist für viele Werkstätten ein sehr guter Mittelweg. Es eignet sich für mittlere Konstruktionen, wechselnde Aufgaben, Prototypenbau, Vorrichtungsbau und allgemeine Metallbauarbeiten. Gegenüber System 16 bietet es mehr Stabilität, bleibt aber handlicher als System 28. Besonders Betriebe, die flexibel arbeiten und nicht ausschließlich kleine oder sehr schwere Bauteile fertigen, profitieren von dieser ausgewogenen Systemgröße.

Welches Zubehör braucht man für den Einstieg?

Für den Einstieg sind meist ein Grundset aus Bolzen, Zwingen, Anschlägen und Winkeln sinnvoll. Damit lassen sich Bauteile positionieren, fixieren und rechtwinklig ausrichten. Je nach Anwendung können Schraubstöcke, Prismen, Auflagen, zusätzliche Spannwinkel, Aufbewahrungslösungen sowie Pflege- und Reinigungsmittel ergänzt werden. Wichtig ist, das Zubehör passend zum System 16, 22 oder 28 auszuwählen. Wer häufig wiederkehrende Teile fertigt, sollte außerdem an Vorrichtungsaufbauten für reproduzierbare Spannpositionen denken.


Fazit

Siegmund System 16 eignet sich besonders für filigrane, kleinere und präzise Arbeiten. Siegmund System 22 ist der vielseitige Mittelweg für mittlere Konstruktionen, wechselnde Aufgaben und flexible Werkstätten. Siegmund System 28 ist die robuste Lösung für große, schwere und industrielle Anwendungen im Metallbau, Stahlbau, Maschinenbau und in der Serienfertigung. Erkennen lässt sich das vorhandene System vor allem über den Bohrungsdurchmesser und das passende Zubehör. Franz Moser ist eine kompetente Anlaufstelle, wenn Sie Siegmund Schweißtische, Zubehör oder Beratung zur passenden Systemwahl suchen.

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